„You can discover more about a person in an hour of play than in a year of conversation“ (frei nach Richard Lingard)

Wenn erfahrene und gestandene Kommunikationsprofis den Raum betreten und zunächst „Bauklötze“ staunen, signalisiert es: Antennen sind ausgefahren, alle Sinne geschärft. Also ein guter Start in einen 1,5 tägigen Workshop mit dem Ziel, ein gemeinsames Verständnis für die Vision, die Mission oder auch das Wertesystem zu entwickeln. Da liegen sie nun, vor einem Jeden, diese bunten wohlbekannten Steine, eine Reminiszenz an Kindheitstage und sie lachen dich praktisch an: Spiel mit mir. Und relativ schnell stellt sich bei allen Teilnehmern der Spieltrieb ein.

Durch die Kombination aus konkreten Fragestellungen des Coaches und seinen zeitlichen Limits für das „persönliche Beantworten durch das Modellieren“ übernehmen die Hände im Laufe der Zeit immer mehr das Denken.

Eine wohlbekannte Methodik:

Denn das Modellieren mit den Händen fördert Kreativität und Innovation und das gemeinsame Verständnis für die behandelten Themen. Daher ist die Hand-Gehirn-Verbindung auch DAS zentrale Element von LEGO® SERIOUS PLAY®. Denkprozesse in Verbindung mit körperlicher Bewegung und Empfindung – und insbesondere mit den Händen – führen zu einem tieferen, intensiveren und langanhaltenderem Verständnis. Die behandelten Themen werden somit nicht nur visualisiert, sondern durch das Bauen von eigenen Modellen im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“.

Inspiration, Einsicht und Vorstellungskraft werden gefördert, aber auch das Interagieren, Zuhören und Reflektieren.

Und so ist es auch nicht überraschend, dass der ein oder andere Workshop Teilnehmer sich am Ende des ersten Workshop-Tages ein wenig (positiv) mental ausgelaugt fühlte. Am zweiten Tag wurde es dann für jeden Einzelnen konkreter.

Welche Rolle sehe ich für mich im Unternehmen, wie kann ich mich aktiv einbringen, wie sieht meine persönliche Startrampe aus. Auch diese Punkte wurden mit Hilfe der LEGO-Steine metaphorisch beantwortet.

Fazit:

LEGO® SERIOUS PLAY® vereint die Komponenten Spiel, Konstruktionismus und Imagination und lässt so für alle Workshopteilnehmer abstrakte Begriffe wie Vision, Mission und Unternehmenswerte begreifbar und verständlich werden.

Buzz-Words wie „purpose driven“ oder auch der wichtige Aspekt „Wertschätzung und Bedeutung des Einzelnen für den unternehmerischen Erfolg“ werden durch diese Art des Workshops intensiv und authentisch besprochen und erlebbar.

And last but not least: it´s really fun.

Das Feedback Aller zeigt zudem: diese Art des Workshops funktioniert auch bestens in puncto Teamverständnis und Teamwork.

Wichtige Empfehlung:

Dran bleiben im Sinne der Nachhaltigkeit. Die gesetzten Reize und Impulse nach dem Workshop weiterverfolgen, in den Alltag einbauen. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an Julian Kea. Es war mal wieder eine Freude.